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Montag, 14. Januar 2008
  Rettet die Werra:10 Bürgerentscheide gegen Kali+Salz AG gestartet

Unter dem Motto: “Rettet die Zukunft der Werra und der Anwohner“, ist heute in einem für Hessen einmaligen Prozess in 10 Anwohner Gemeinden gegen die K+S AG (Europas größter Düngemittelhersteller) ein Bürgerentscheid gestartet.

Gemeinden: (Neuhof, Eichzell, Petersberg, Dipperz, Stadt Hünfeld, Burghaun, Eiterfeld, Schenklengsfeld, Hohenroda, Philippsthal)

Vorstand von Die Macher e.V. Oliver Bienkowski gibt folgende Begründung der Aktion an:

Im Jahr 2003 gab es einen Planfeststellungsbeschluss zur Haldenerweiterung in Neuhof-Ellers, dieser ist genehmigt worden auf Basis der Angabe dass es für 40 Jahre Versenkvolumen gäbe, doch schon vier Jahre später, seit dem Jahr 2007 wird die Salzlauge nach Philippsthal mit LKWs transportiert.
Die LKWs werden von vielen Gemeinden als störend empfunden und gefährden durch die Erhöhung der Straßenfrequentierung die Sicherheit unserer Kinder und Straßenteilnehmer. Die Glaubwürdigkeit der Firma K+S ist nicht sichergestellt, man kann sich auf Aussagen des Unternehmens zu Planungen und Unweltschutzaussagen nicht mehr verlassen. Der Grenzwert von 2.500 mg Salz pro Liter Wasser stammt aus dem Jahre 1942 und entspricht somit längst nicht mehr dem Stand des modernen Gewässerschutzes. Durch das Bauvorhaben ließe sich dieser Grenzwert langfristig nicht verringern. Ein erhöhter Salzgehalt beeinträchtigt die naturverträgliche, nachhaltige Nutzung der Werra für Zwecke der Naherholung, Fischerei, Sport und Tourismus, sowie die Qualität des Trinkwassers in den anliegenden Gemeinden. Die Bedeutung der erhöhten Salzfracht für die Flussauen und der landwirtschaftlich genutzten Flächen ist nicht geklärt. Bekannterweise müssen viele Menschen Trinkwasser genießen, das aus Flusswasser oder Uferfiltrat gewonnen wird. Bei diesen Aufbereitungsverfahren ist nicht gewährleistet, dass alle schädigenden Stoffe herausgefiltert werden. Die bisherigen Umweltuntersuchungen der Werra wurden von K+S finanziert und sind damit zweifelhaft aussagekräftig. Die Anwohner müssen deshalb mit NEIN stimmen.

Der Verein die Macher e.V. wird auf das von der Kali und Salz AG angedachte Ausweichkonzept - eine Salzleitung quer durch Deutschland bis zur Nordsee zu legen - mit Bürgerentschieden aus jeder Stadt antworten durch die diese Pipeline geht.

Vorstand Oliver Bienkowski: “Wir haben genug von den Umweltkatastrophen, die der Mensch unaufhörlich heraufbeschwört. In Gemeinschaft werden wir nun fortan neben unseren politschen und sozialen Projekten auch für die Rettung der Natur kämpfen.

weitere Informationen:
http://rettetdiewerra.macher-in-deutschland.de

 
In unserem Blog werden keine Kommentare ,von annonymen uns nicht bekannten Personen , veröffentlicht. Die "Macher e.V." & die Stiftung für soziales Engagement gehören zu den dynamischsten Interessen- und Fördergemeinschaften, die Deutschland derzeit zu bieten hat. Schirmherr und Initiator Oliver Bienkowski und sein Team engagieren sich aktiv für das Wohl der Gemeinschaft

Mein Foto
Name: Oliver Bienkowski
Standort: Cassel, Hessen, Germany

Unser Credo: "Einer für alle und alle für einen". Dieser Spruch steht für den Antrieb der mich und mein Team immer wieder zu Hochleistungen beflügelt. Nur: Wer bestimmt was sozial, was gerecht ist? Einer Auseinandersetzung zu diesem Thema sollte die Definition des Sozialstaatsprinzips zugrunde liegen: In der Bundesrepublik Deutschland wird Soziale Gerechtigkeit als ideelles Ziel aus dem Sozialstaatsgedanken des Artikel 20, Absatz 1 des Grundgesetzes abgeleitet. Dem Bürger soll eine existenzsichernde Teilhabe an den materiellen und geistigen Gütern der Gemeinschaft garantiert werden. Insbesondere wird auch angestrebt, eine angemessene Mindestsicherheit zur Führung eines selbst bestimmten Lebens in Würde und Selbstachtung zu gewährleisten. Doch der Sozialstaat steht vor einem Dilemma: Durch die der Globalisierung zugeschriebene, immer stärker werdende Beeinflussung des Wirtschaftsprozesses verliert er die Kontrolle über große Teile der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung. Wer aber definiert fortan was sozial und was gerecht ist? Arbeit zu jedem Preis?

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