
Das Planetarium in der Karlsaue in Cassel ist in einem alten Bau von 1701 untergebracht und damit Teil einer der weltweit ältesten Orangerien in Europa.
2005 besuchten viele Menschen das Planetarium. Damit zählt
es neben dem Berkpark Wilhelmshöhe und dem Herkules zu den Hauptattraktionen in Cassel.
Außer dem einzigartigen „Sternentheater“ bietet das Planetarium mit
Konzerten, Hörspielen, Vorträgen und Ausstellungen ein
vielfältiges Programm für alle Alters- und Bevölkerungsgruppen.
Das markante Bauwerk von 1701 ist auch durch seine dominante
Lage bis heute ein Wahrzeichen der Karlsaue und damit eines der Wahrzeichen Cassels.
Die Kombination aus denkmalgeschützter Architektur mit wissenschaftlichen,
pädagogischen und kulturellen Angeboten, eingebettet in die gartenarchitektonisch einmalige Anlage mit seinen Orangen und Zitronenbäumen der Orangerie macht die Einzigartigkeit des heutigen Standorts des Planetariums aus.
1992 wurde das „in die Jahre“ gekommene Planetarium eröffnet.
Seitdem bietet es seinen Besuchern leider nicht mehr die modernsten
multimedialen Präsentationstechniken der Welt, im Vergleich zu anderen Städten wie Hamburg, Jena oder Chemnitz ist Cassel schlusslicht bei der Planetariumtechnik. Deshalb haben wir über den Verein Die Macher e.V. angefangen Sterntaler aus Silber zu prägen und diese an einen Personenkreis zu verteilen der mit uns gemeinsam 5.000.000 Euro für die Modernisierung des Planetariums sammeln möchte.
Das Planetarium selber könnte unter Entwicklung der besonderen Standtortbedingungen zur Marke „Planetarium in der Karlsaue Cassel“ etabliert werden. Es schlägt dabei den Bogen von der Wissenschaft zur Unterhaltung, von moderner Technik zur Stadtgeschichte, vom Naturerlebnis zum lebhaften Treffpunkt – in einem Umfeld, das traditionell Freizeit- und Erholungsort für breite Teile der Bevölkerung war und heute immer noch ist.
Hintergrund:
Kennen Sie den Unterschied zwischen dem Planetarium in Hamburg und dem in Cassel ? Kennen Sie den Unterschied zwischen einem Esel und einem arabischen Rennpferd ?
Fakt ist, Cassel liegt im rennen um das beste Planetarium Deutschlands weit hinten. Die Macher e.V. versuchen für touristischen Aufschwung in unserer Stadt zu sorgen.
Gemeinsam mit den Bürgern Nordhessens und der technischen Unterstützung von Carl Zeiss in Jena wollen wir uns mit dem Powerdome Spacegate Projektor sowie einem Linux PowerdomeIG Cluster das alte Planetarium mit 15 Jahre alter Technik moderniesieren.
Sie fragen sicherlich wieso auf solche Ideen ein Verein aus Cassel kommt und nicht z.B die Stadt Kassel. Diese Fragen können wir Ihnen auch nicht beantworten. Aber wir können sagen, fahren Sie als Hesse nach Hamburg, schauen Sie sich die "Deep Space Night" im alten Wasserturm im Stadtpark an und vergleichen Sie das mit Cassel.
Schön und gut werden Sie sich denken, das Cassel in vielen Bereichen weit hinten liegt obwohl wir eine Stadt in der Mitte von Deutschland sind, den größten Bergpark Europas haben, die Waschbär-Metropole Europas sind, einige der bedeutendsten geschichtlichen Denkmäler bereithalten, die ältesten Ginkgo Bäume von 1780 in Cassel wachsen, das alles ist ja kein Anlass nun auch noch das Planetarium zu modernisieren.
Schlussendlich muss man einigen Casselern vielleicht auch erklären das Cassel neben Bonn, Frankfurt und Stuttgart Hauptstadt von Deutschland werden sollte und nur bedingt durch die extreme Zerstörung durch Fliegerbomben unsere Stadt nicht zum Zug kam.
Deshalb denken wir das es an der Zeit ist unsere Bürger und Unternehmer in der Region zu bewegen einen Schritt in die Zukunft zu gehen und mit uns gemeinsam Cassel zu einer beispiellosen modernen Großstadt zu machen, mitten in Europa.
Unsere Planetarium in der 1701 erbauten Orangerie wäre das modernste Planetarium Deutschlands in einem solch Denkmalgeschützen Objekt.
Unser Credo: "Einer für alle und alle für einen". Dieser Spruch steht für den Antrieb der mich und mein Team immer wieder zu Hochleistungen beflügelt. Nur: Wer bestimmt was sozial, was gerecht ist? Einer Auseinandersetzung zu diesem Thema sollte die Definition des Sozialstaatsprinzips zugrunde liegen: In der Bundesrepublik Deutschland wird Soziale Gerechtigkeit als ideelles Ziel aus dem Sozialstaatsgedanken des Artikel 20, Absatz 1 des Grundgesetzes abgeleitet. Dem Bürger soll eine existenzsichernde Teilhabe an den materiellen und geistigen Gütern der Gemeinschaft garantiert werden. Insbesondere wird auch angestrebt, eine angemessene Mindestsicherheit zur Führung eines selbst bestimmten Lebens in Würde und Selbstachtung zu gewährleisten. Doch der Sozialstaat steht vor einem Dilemma: Durch die der Globalisierung zugeschriebene, immer stärker werdende Beeinflussung des Wirtschaftsprozesses verliert er die Kontrolle über große Teile der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung. Wer aber definiert fortan was sozial und was gerecht ist? Arbeit zu jedem Preis?
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