Heute trafen sich auf Schloss Napoleonshöhe Unterstützer von Die Macher e.V. um ein weiteres innovatives Projekt zu starten. Mit der Casseler Neuen Post soll unabhängiger und freiere Berichterstattung garantiert werden, was bei momentan nur einer in Kassel erscheinenden Zeitung nicht garantiert ist.
Über die Feiertage wird die Website www.casselerneuepost.de mit einem Redaktionssystem versehen um dann allen Bürgern die Möglichkeit zu geben Artikel über Themen einzustellen. Wir werden versuchen monatlich, je nach Anzeigenaufkommen auch öfter, unsere Zeitung in Kassel verteilen.
In diesem Sinne wünschen wir allen Unterstützern des Vereins Die Macher e.V. und der Stiftung für soziales Engagement einen seliges Weihnachtsfest und einen entspannten Start ins neue Jahr. Es muss viel geschehen, packen wirs gemeinsam an.
Ich kann allen Wirten nur empfehlen nicht auf die politischen Versprechungen von CDU, SPD, Linken und FDP hereinzufallen. Wählen Sie bei der nächsten Wahl "ungültig", da für jede nicht abgegebene Stimme die Parteien 0,70cent pro Legislaturperiode beziehen. Aus diesem Grund haben wir auch in Kassel an Anlehnung an Joseph Beuys das Projekt direkte Demokratie durch Volksabstimmung wieder reaktiviert, das Büro wurde auf der Documenta 5. von Joseph Beuys als seinen 100 Tage dauernden Einsatz für die Documenta eingebracht.
Oliver Bienkowski
Unser Credo: "Einer für alle und alle für einen". Dieser Spruch steht für den Antrieb der mich und mein Team immer wieder zu Hochleistungen beflügelt. Nur: Wer bestimmt was sozial, was gerecht ist? Einer Auseinandersetzung zu diesem Thema sollte die Definition des Sozialstaatsprinzips zugrunde liegen: In der Bundesrepublik Deutschland wird Soziale Gerechtigkeit als ideelles Ziel aus dem Sozialstaatsgedanken des Artikel 20, Absatz 1 des Grundgesetzes abgeleitet. Dem Bürger soll eine existenzsichernde Teilhabe an den materiellen und geistigen Gütern der Gemeinschaft garantiert werden. Insbesondere wird auch angestrebt, eine angemessene Mindestsicherheit zur Führung eines selbst bestimmten Lebens in Würde und Selbstachtung zu gewährleisten. Doch der Sozialstaat steht vor einem Dilemma: Durch die der Globalisierung zugeschriebene, immer stärker werdende Beeinflussung des Wirtschaftsprozesses verliert er die Kontrolle über große Teile der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung. Wer aber definiert fortan was sozial und was gerecht ist? Arbeit zu jedem Preis?
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