Nun sind auch in Berlin, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Bayern parallel zu Hessen Volksbegehren gestartet. In Hessen sind innerhalb von 7 Tagen schon über 10.000 Unterschriften eingegangen. Über 13.000 Download der Unterschriftenformulare gab es innerhalb kürzester Zeit. Im laufe der nächsten Tage verteilen wir an 1300 Gaststätten in Nordhessen und 1000 Gaststätten in Südhessen über 100.000 Unterschriftsformulare sowie 2300 Plakate. In Berlin, Baden-Württemberg, Bayern und Hessen schreiben wir erst einmal jeweils 1000 Gaststätten verteilt über die Gemeinden bzw. Stadtteile an um unsere Aktion auch in diesen Bundesländern bekannt zu machen.

Wir bauen gerade ein TV-Studio in Kassel auf, aus dem wir jeden Tag die neusten Nachrichten aus den Bundesländern zu den Volksbegehren senden werden über das Internet. Eine technische Kooperation mit einem Dienstleister aus Berlin ist bereits abgeschlossen.
Unser Credo: "Einer für alle und alle für einen". Dieser Spruch steht für den Antrieb der mich und mein Team immer wieder zu Hochleistungen beflügelt. Nur: Wer bestimmt was sozial, was gerecht ist? Einer Auseinandersetzung zu diesem Thema sollte die Definition des Sozialstaatsprinzips zugrunde liegen: In der Bundesrepublik Deutschland wird Soziale Gerechtigkeit als ideelles Ziel aus dem Sozialstaatsgedanken des Artikel 20, Absatz 1 des Grundgesetzes abgeleitet. Dem Bürger soll eine existenzsichernde Teilhabe an den materiellen und geistigen Gütern der Gemeinschaft garantiert werden. Insbesondere wird auch angestrebt, eine angemessene Mindestsicherheit zur Führung eines selbst bestimmten Lebens in Würde und Selbstachtung zu gewährleisten. Doch der Sozialstaat steht vor einem Dilemma: Durch die der Globalisierung zugeschriebene, immer stärker werdende Beeinflussung des Wirtschaftsprozesses verliert er die Kontrolle über große Teile der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung. Wer aber definiert fortan was sozial und was gerecht ist? Arbeit zu jedem Preis?
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