Unabhängig, Demokratisch, Frei
Donnerstag, 1. November 2007
  Schweizer Raucher aus Konstanz abgeschoben
Mit dem Schweizer Stammgast Hanspeter Müller haben sich vier Kneipen in der Konstanzer Altstadt Kreuzlinger Straße sowie Döbele solidarisiert. Im „Täuble“, der Ruppaner- Beize, hatte er wie jeher sein Bier getrunken und eine Zigarette geraucht. Plötzlich wurde die Tür aufgestoßen und zwei Polizeibeamte und zwei Mitarbeiter von der Gewerbeaufsicht kontrollierten die Gäste nach dem rechtskräftigen Nichtrauchergesetz von August 2007. Während sich ein Gast am versteckten Aschenbecher verbrannte, paffte der 66-jährige pensionierte Fuhrunternehmer aus Kreuzlingen weiter und steckte sich demonstrativ eine zweite an. Für die deutschen Beamten eine bewusste Provokation, sie verbrachten den Raucher zur Schweizer Grenzwacht, wobei sie eine Sicherheitsleistung in möglicher Höhe des Bußgeldes wegen Verstoß gegen das Rauchergesetz sowie wegen Personalverweigerung einbehielten.



Der 51-jährige Konstanzer Täuble-Wirt Georg Hermanutz: „Meine Gäste sind zwischen 50 und 80. Sie kommen mit der Gehhilfe und Dialysegerät. Es ist ihr Zuhause, wo sie alte Klassenkameraden und Freunde treffen. Von diesen sind 95 Prozent Raucher. Ich kann sie nicht für unmündig erklären und ihnen das Rauchen verbieten. Über 50 Prozent von ihnen sind Schweizer“. Bei strikter Durchsetzung des Antirauchergesetzes sieht der Beizenwirt Georg Hermanutz seine Existenz gefährdet. Seine Einraum-Beize lässt nach seinen Worten keine Trennung zu. Er weiß nicht, ob er dieses Jahr existenziell überlebt. Er überlegt, die Traditionskneipe aufzugeben und nach Kreuzlingen zu gehen.
 
In unserem Blog werden keine Kommentare ,von annonymen uns nicht bekannten Personen , veröffentlicht. Die "Macher e.V." & die Stiftung für soziales Engagement gehören zu den dynamischsten Interessen- und Fördergemeinschaften, die Deutschland derzeit zu bieten hat. Schirmherr und Initiator Oliver Bienkowski und sein Team engagieren sich aktiv für das Wohl der Gemeinschaft

Mein Foto
Name: Oliver Bienkowski
Standort: Cassel, Hessen, Germany

Unser Credo: "Einer für alle und alle für einen". Dieser Spruch steht für den Antrieb der mich und mein Team immer wieder zu Hochleistungen beflügelt. Nur: Wer bestimmt was sozial, was gerecht ist? Einer Auseinandersetzung zu diesem Thema sollte die Definition des Sozialstaatsprinzips zugrunde liegen: In der Bundesrepublik Deutschland wird Soziale Gerechtigkeit als ideelles Ziel aus dem Sozialstaatsgedanken des Artikel 20, Absatz 1 des Grundgesetzes abgeleitet. Dem Bürger soll eine existenzsichernde Teilhabe an den materiellen und geistigen Gütern der Gemeinschaft garantiert werden. Insbesondere wird auch angestrebt, eine angemessene Mindestsicherheit zur Führung eines selbst bestimmten Lebens in Würde und Selbstachtung zu gewährleisten. Doch der Sozialstaat steht vor einem Dilemma: Durch die der Globalisierung zugeschriebene, immer stärker werdende Beeinflussung des Wirtschaftsprozesses verliert er die Kontrolle über große Teile der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung. Wer aber definiert fortan was sozial und was gerecht ist? Arbeit zu jedem Preis?

Archive
06.02.2007 / 07.02.2007 / 11.02.2007 / 26.03.2007 / 28.03.2007 / 18.05.2007 / 05.06.2007 / 03.07.2007 / 18.07.2007 / 19.09.2007 / 12.10.2007 / 15.10.2007 / 30.10.2007 / 01.11.2007 / 02.11.2007 / 03.11.2007 / 09.11.2007 / 10.11.2007 / 16.11.2007 / 19.11.2007 / 21.11.2007 / 23.11.2007 / 27.11.2007 / 04.12.2007 / 12.12.2007 / 16.12.2007 / 19.12.2007 / 03.01.2008 / 04.01.2008 / 05.01.2008 / 08.01.2008 / 09.01.2008 / 10.01.2008 / 12.01.2008 / 14.01.2008 / 15.01.2008 / 16.01.2008 / 18.01.2008 /


Powered by Blogger

Abonnieren
Posts [Atom]