
Unser Credo: "Einer für alle und alle für einen". Dieser Spruch steht für den Antrieb der mich und mein Team immer wieder zu Hochleistungen beflügelt. Nur: Wer bestimmt was sozial, was gerecht ist? Einer Auseinandersetzung zu diesem Thema sollte die Definition des Sozialstaatsprinzips zugrunde liegen: In der Bundesrepublik Deutschland wird Soziale Gerechtigkeit als ideelles Ziel aus dem Sozialstaatsgedanken des Artikel 20, Absatz 1 des Grundgesetzes abgeleitet. Dem Bürger soll eine existenzsichernde Teilhabe an den materiellen und geistigen Gütern der Gemeinschaft garantiert werden. Insbesondere wird auch angestrebt, eine angemessene Mindestsicherheit zur Führung eines selbst bestimmten Lebens in Würde und Selbstachtung zu gewährleisten. Doch der Sozialstaat steht vor einem Dilemma: Durch die der Globalisierung zugeschriebene, immer stärker werdende Beeinflussung des Wirtschaftsprozesses verliert er die Kontrolle über große Teile der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung. Wer aber definiert fortan was sozial und was gerecht ist? Arbeit zu jedem Preis?
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