Unabhängig, Demokratisch, Frei
Freitag, 12. Oktober 2007
  Volksbegehren: Stadt erteilt sofort Auflagen

Rauchen in Gaststätten wieder legalisieren!

Momentan erarbeiten wir ein Volksbegehren für jedes Bundesland um das Rauchgesetz komplett zu kippen, danach kann wieder allerorts geraucht werden, von der Stadtverwaltung bis hin zur Gastronomie.

Das erste Volksbegehren startet in Hessen.

Um dieses Volksbegehren zu promoten werden wir kleine Sammeldosen, Flyer und Plakate in den Gaststätten in Kassel aufhängen, nach dem hessischem Sammlungsgesetz sind solche "nicht beworbenen" Sammlungen frei, d.h nicht genehmigungspflichtig. Natürlich kann die zuständige Stadt Auflagen erteilen.

Natürlich erhalten wir sofort eine Auflage das wir anstatt unserer vorhanden Acrydosensammeldosen die auch z.B bei der Aktion Advent der HNA verwendet werden, verplombte durchnummerierte Sammeldosen nehmen zu müssen.

Für uns ganz klar wieder eine politische Schikane, um unser Volksbegehren zu behindern.
"Die Macher e.V." wird bei der nächsten Aktion Advent der HNA auch eine verplombte Dosen fordern.

Da man(n) sich bei einem Volksbegehren durch Sammlung in Hessen von 120.000 Unterschriften von ganz unten nach oben arbeiten muss passt folgendes Zitat sehr gut auf unsere Situation:

Wer unten ist, fordert Gleichheit. Wer oben ist, behauptet, sie sei erreicht.

Lothar Schmidt (*1922)

 
  Stadt Kassel "bedient" sich Stadtlotsen Idee
Die Stadt Kassel findet "Die Macher e.V." gut, wieso also das Rad neu erfinden ?

Neulich im Kasseler Extratip der Artikel : "Stadt Kassel führt "Botschafter" ein", diese Botschafter sind klar an Jacken und Taschen zu erkennen und geben Informationen über Sehenswürdigkeiten, dem öffentlichen Personennahverkehr und stehen für Kassel bezogene Fragen mit Rat und Tat zur Seite...


Die Aufgaben der Kassel Botschafter sowie das Identifizieren über Jacken gleicht der Stadtlotsen Idee die wir letztes Jahr der Stadt vorschlugen zu unterstützen.

Auszug aus dem Absagebrief des letzten Jahres: (unterschrieben von Magistratsdirektor Hans-Jochem Weikert )



Die Tätigkeiten unserer Stadtlotsen beschreiben wir in einem früheren Blogartikel so:

...
Unterwegs in Kassel und absolut keine Ahnung? Gerade zur Documenta gibt es ja viele Touristen. Im Kasseler Stadtdschungel sicher keine ungewöhnliche Situation, und natürlich ist mal wieder kein Informationsmedium zur Hand. Doch damit sollte jetzt Schluss sein, denn der "Stadtlotse" würde aktuelle Informationen wie Restaurants,Sehenswürdigkeiten, Kinoprogramm, Buspläne, Cafés und Events kennen.

...

Laut Extratip hatte die Idee für die Kasseler Botschafter Herr Hans Jochem Weikert und Herr Gille unser Citymanager in Kassel persönlich.

Glückwunsch.

Aber wie heißt es doch so frei nach Rudi Carell:

Eine gute Idee erkennt man daran, dass sie geklaut wird.

Abschließend wünschen wir diesem tollen Projekt alles gute und beenden dieses Thema mit einem Satz von Konrad Adenauer.

Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.
Konrad Adenauer
* 05. 01. 1876 - Köln
† 19. 04. 1967 - Rhöndorf/Rhein

 
In unserem Blog werden keine Kommentare ,von annonymen uns nicht bekannten Personen , veröffentlicht. Die "Macher e.V." & die Stiftung für soziales Engagement gehören zu den dynamischsten Interessen- und Fördergemeinschaften, die Deutschland derzeit zu bieten hat. Schirmherr und Initiator Oliver Bienkowski und sein Team engagieren sich aktiv für das Wohl der Gemeinschaft

Mein Foto
Name: Oliver Bienkowski
Standort: Cassel, Hessen, Germany

Unser Credo: "Einer für alle und alle für einen". Dieser Spruch steht für den Antrieb der mich und mein Team immer wieder zu Hochleistungen beflügelt. Nur: Wer bestimmt was sozial, was gerecht ist? Einer Auseinandersetzung zu diesem Thema sollte die Definition des Sozialstaatsprinzips zugrunde liegen: In der Bundesrepublik Deutschland wird Soziale Gerechtigkeit als ideelles Ziel aus dem Sozialstaatsgedanken des Artikel 20, Absatz 1 des Grundgesetzes abgeleitet. Dem Bürger soll eine existenzsichernde Teilhabe an den materiellen und geistigen Gütern der Gemeinschaft garantiert werden. Insbesondere wird auch angestrebt, eine angemessene Mindestsicherheit zur Führung eines selbst bestimmten Lebens in Würde und Selbstachtung zu gewährleisten. Doch der Sozialstaat steht vor einem Dilemma: Durch die der Globalisierung zugeschriebene, immer stärker werdende Beeinflussung des Wirtschaftsprozesses verliert er die Kontrolle über große Teile der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung. Wer aber definiert fortan was sozial und was gerecht ist? Arbeit zu jedem Preis?

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