Unabhängig, Demokratisch, Frei
Mittwoch, 18. Juli 2007
  Freiwilligenzentrum Baunatal nimmt Arbeit auf
Das "Freiwilligenzentrum Baunatal" hat am 07.Juli offiziell ihre Tätigkeit aufgenommen.

Sie wird von der Stiftung für soziales Engagement getragen, die vor kurzem als unabhängige Stiftung gegründet wurde. Bei einer Online-Pressekonferenz stellten der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Oliver Bienkowski, die Aufgaben der neuen Vermittlungsstelle für ehrenamtlich tätige Bürger vor.

Das Freiwilligenzentrum versteht sich als Dienstleister für diejenigen, die Interesse an ehrenamtlichen Tätigkeiten haben, aber auch für bereits Aktive und für Organisationen, die von Freiwilligen unterstützt werden möchten. "Sie will dafür sorgen, dass sich Angebot und Nachfrage treffen", beschrieb Oliver Bienkowski, die Aufgaben dieser neuen Institution im Baunatalter Netzwerk für freiwilliges Engagement, Ehrenamt und Selbsthilfe. Denn, so Bienkowski weiter, "viele Bürger sind zwar grundsätzlich bereit, sich ehrenamtlich für das Gemeinwohl zu engagieren, wissen aber oft nicht, an welcher Stelle konkreter Bedarf besteht, den sie mit ihren persönlichen Fähigkeiten auch decken können. Und umgekehrt gibt es viele Organisationen und Institutionen, die händeringend nach mehr Unterstützung suchen." Deshalb sei der Leitgedanke der sozialen Stiftung, deren hauptsächliches Ziel die Unterstützung bürgerschaftlichen Engagements in Nordhessen ist, "wertvolle Zeit und gutes Geld für gute Projekte."

"Hier können alle, die sich in unserer Gesellschaft freiwillig einbringen wollen, auch tatkräftig mitwirken", erklärte Bienkowski. Mit der Gründung des Freiwilligenzentrums schließe die Stiftung für soziales Engagement eine große Lücke bei der Förderung bürgerschaftlichen Engagements.

Bienkowski: "Für die Stiftung für soziales Engagement setzt das Freiwilligenzentrum eine ihrer drei zentralen Aufgaben neben der laufenden Projektarbeit um."

Eine Säule im Aufgabenfeld "Unterstützung bürgerschaftlichen Engagements" derStiftung für soziales Engagement ist die Förderung des Stiftungsgedankens sowie Beratung und Begleitung von stiftungswilligen Menschen. "Ohne Kapital aus dem Bereich der dritten Säule können die Aufgaben der beiden anderen Säulen sowie unsere vielfältigen Einzelprojekte nicht dauerhaft bewältigt werden", beschrieb Bienkowski die sinnvolle Verknüpfung der Aufgabenbereiche.

Das Freiwilligenzentrum Baunatal arbeitet zentral in Baunatal und bietet:


* Umfassende Informationen rund um Ehrenamt und freiwilliges Engagement für alle Altersgruppen und Nationalitäten

* professionelle Beratung bei der Suche nach einem passenden Engagement durch geschulte Ehrenamtliche

* Beratung und Angebote für bereits ehrenamtlich Aktive. Regelmäßige Treffen freiwillig Engagierter zum Erfahrungsaustausch

* Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebote

* Beratung von Organisationen, die ehrenamtliche Unterstützung benötigen

* Austauschforum für Bürgermentoren

* Eine Plattform für Projektideen und Projektbegleitung
 
In unserem Blog werden keine Kommentare ,von annonymen uns nicht bekannten Personen , veröffentlicht. Die "Macher e.V." & die Stiftung für soziales Engagement gehören zu den dynamischsten Interessen- und Fördergemeinschaften, die Deutschland derzeit zu bieten hat. Schirmherr und Initiator Oliver Bienkowski und sein Team engagieren sich aktiv für das Wohl der Gemeinschaft

Mein Foto
Name: Oliver Bienkowski
Standort: Cassel, Hessen, Germany

Unser Credo: "Einer für alle und alle für einen". Dieser Spruch steht für den Antrieb der mich und mein Team immer wieder zu Hochleistungen beflügelt. Nur: Wer bestimmt was sozial, was gerecht ist? Einer Auseinandersetzung zu diesem Thema sollte die Definition des Sozialstaatsprinzips zugrunde liegen: In der Bundesrepublik Deutschland wird Soziale Gerechtigkeit als ideelles Ziel aus dem Sozialstaatsgedanken des Artikel 20, Absatz 1 des Grundgesetzes abgeleitet. Dem Bürger soll eine existenzsichernde Teilhabe an den materiellen und geistigen Gütern der Gemeinschaft garantiert werden. Insbesondere wird auch angestrebt, eine angemessene Mindestsicherheit zur Führung eines selbst bestimmten Lebens in Würde und Selbstachtung zu gewährleisten. Doch der Sozialstaat steht vor einem Dilemma: Durch die der Globalisierung zugeschriebene, immer stärker werdende Beeinflussung des Wirtschaftsprozesses verliert er die Kontrolle über große Teile der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung. Wer aber definiert fortan was sozial und was gerecht ist? Arbeit zu jedem Preis?

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